Workshops am Donnerstag 27.10.2016

Workshop 1

 

Neue Autorität im Elterncoaching (Einzel- und Gruppencoaching)

 

Elterliche Präsenz und Neue Autorität als Antwort auf familiäre Machtkämpfe, wie Eltern sich ihren Platz in der Mitte der Familie "zurück erobern“ können und auch in stürmischen Zeiten entschlossen an der Seite ihrer Kinder stehen und handlungsfähig bleiben.

 

Referentinnen

 

Barbara Borchert, Dipl.Sozialpädagogin, Systematische Therapeutin, Systemischer Elterncoach, Tätig in der ambulanten Jugendhlfe beim Verein SOS Kinderdorf, langjährige Erfahrung im Elterncoaching, in der sozialpädagogische Familienhilfe und in der Arbeit mit straffälligen Jugendlichen.

 

Cecilia Johns, Dipl.- Soz.-Päd., Systemische Familientherapeutin , Systemischer Elterncoach, Heilpraktikerin für Psychotherapie, langjährige Erfahrung in Jugendgerichtshilfe, im Sozialpsychiatrischem Dienst und in Erziehungsberatungsstellen, Familientherapie, Gruppen- und Einzelelterncoaching und Supervision in freier Praxis

 

 

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Workshop 2

 

Neue Autorität und KJPP

 

Referentinnen

 

Betina Smetsers, Dipl.-Psych., Kinder- u. Jugendpsychiatrie,Villa Paletti, Flensburg

 

Heinz-Georg Löffler, Dipl.-Psychologe & Chefarzt Kinder- u. Jugendpsychiatrie Villa Paletti, Flensburg

 

 

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Workshop 3

 

Neue Autorität in der Schule –zur ethischen Fundierung pädagogischen Handelns

 

Was wir in Schule tun, wissen wir in der Regel, viel zu selten hingegen tun wir das, was wir wissen und von dem wir überzeugt sind: Pädagogische Verantwortung übernehmen, Präsenz zeigen, eigenes Handeln überprüfen, Gewaltlosigkeit beherzigen, einen interessierten Dialog eröffnen, das Verbindende hervorheben, für die Koexistenz des Unterschiedenen streiten, Versöhnlichkeit üben, Kooperationen und Bündnisse anbahnen, an die Lern- und Entwicklungsfähigkeit von Schülern, Eltern und Kollegen glauben – In diesem Workshop möchten wir mit Ihnen Erfahrungen und Ideen austauschen, wie ausgewählte Aspekte des ethischen Fundaments einer Neuen Autorität in der Schule praktisch umgesetzt und erlebbar werden können.

 

Referent

 

Dietmar Otto, Fortbildner und Coach am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg, Beratungslehrer, Supervisor

 

 

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Workshop 4

 

Szenische Fallarbeit im Kontext der Neuen Autorität

 

Ich (Henning Röper) möchte in diesem Workshop anhand von Fallbeispielen mit Hilfe von szenischer Arbeit gemeinsam mit den Teilnehmerinnen Handlungsoptionen basierend auf der Haltung der Neuen Autorität erarbeiten. Als Grundlage für diese Arbeit werden wir zu Beginn die Entwicklungsgenese des Konflikte bzw. der herausfordernden Situationen systemisch darstellen und wichtige Phasen der Eskalation markieren.

 

Referent

 

Henning Röper, Dipl.-Psych., Leiter des Zentrums für Beratung, Seelsorge und Supervision, Diakonie Hamburg, zuvor leitender Psychologe der Kinder- und Jugend-Psychiatrie Elmshorn

 

 

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Workshop 5

 

Kindfokussiert, nicht kindzentriert – neue Wege der Beziehungsarbeit in der Neuen Autorität

 

Aggressive und kontrollierende Verhaltensweisen verstellen den Blick auf versteckte Not im Kind. Kindfokussiertes arbeiten in der Neuen Autorität ermöglicht die Aktivierung des „Sorgedialoges“, in dem Kinder ihre Not äußern können und Eltern sensibel darauf einzugehen vermögen.

 

Referent

 

Peter Jakob, Klinischer Psychologe und systemischer Familientherapeut. Nach langjähriger Erfahrung in der Erziehungsberatung und in der Kinder-und Jugendpsychiatrie leitet Dr. Jakob heute das Institut „PartnershipProjects“ in Brighton, Großbritanien, das Aus- und Fortbildung in Neuer Autorität (NVR) und Traumaarbeit, systemische Psychotherapie und Organisationsberatung anbietet. Die Einführung der Ideen von Haim Omer unter dem Begriff „Non Violent Resistance“ (NVR) ist in Großbritannien stark mit seinem Namen verbunden.

 

 

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Workshop 6

 

Präsenz und Deeskalation

 

„Ich habe meine Kinder antiautoritär erzogen, aber sie tun trotzdem nicht, was ich ihnen sage,“ macht sich Nina Hagen über die eigenen Ansprüche und die Wirklichkeit lustig. Während man also noch vor einigen Jahrzehnten willkürlich mit Autorität umging, um dann festzustellen, dass auch der antiautoritäre Erziehungsstil einen Mangel an Selbstbewusstsein bei Kindern erzeugt, sucht man heute nach der „neuen Autorität“. Hierbei spielt die Fähigkeit einen gewaltfreien Widerstand zu leisten eine entscheidende Rolle. In Schulen, in Familien und in der sozialen Arbeit ist man immer wieder mit Regelverletzungen und Grenzüberschreitungen konfrontiert. Die eigene körperliche oder emotionale Präsenz ist in diesen Momenten mindestens ebenso entscheidend, wie die Worte, die man sagt. Darüber hinaus sind Deeskalation und kontrolliertes aber wertschätzendes Konfrontieren entscheidende Elemente, um den üblichen Formen von Machtkämpfen und Eskalationsspiralen (Brüllduelle, Drohungen...) zu entgehen. Der Workshop vermittelt in praktischer Form ein Basiserleben dieser Elemente der neuen Autortät.

 

Referent

 

Ralf Bongartz, Studium des Verwaltungs-Rechts (Kriminalistik, Kriminologie und Psychologie) in Köln, 20-jährige Tätigkeit als Kriminalhauptkommissar bei der Polizei NRW (Sexualdelikte, Tötungsdelikte, Rechtsextremismus), 5-jährige Tätigkeit als Trainer beim Polizeifortbildungsinstitut Münster für die Bereiche Stress- und Konfliktbewältigung, Deeskalation und Posttraumatische Belastungen (PTSD), nebenberufliches Studium der klassischen Pantomime mit 13 Jahren Bühnenerfahrung, europaweit etwa 600 Auftritte mit dem "Odoroka-Mime-Theater" und Engagements an der Oper Bonn, Theaterpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (Anti-Gewalt-Trainings), 4-jähriges Studium der Feldenkraismethode (ganzheitliches Lernen und Bewusstheit) in Heidelberg, Seit 1995 Trainer für Konfliktmanagement und Körpersprache, Dozent an der FH Erfurt für Konfliktmanagement und Körpersprache, Autor des Buchs "Nutze Deine Angst", Fischer, 2013

 

 

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Workshop 7

 

Grundlagen der Neuen Autorität

Die „Neue Autorität“ konzipiert von Haim Omer basiert auf Stärke und nicht auf Macht. Dies bedeutet, dass wir andere nicht kontrollieren können, aber uns selber. Hier genau setzt die Neue Autorität an und wird somit zu einer Haltungsfrage. Dadurch eröffnen sich neue Handlungsoptionen. Das Modell der Neuen Autorität werde ich Ihnen anhand von Beispielen und Ihrem beruflichen Hintergrund erläutern und ich lade Sie ein,  es aktiv kennen zu lernen.

 

Referentin

 

Ruth Tillner, Dipl. Soz.-Päd. / Arbeit., Systemische Familientherapeutin, Systemischer Elterncoach, Mediatorin, Supervisorin, Energetische Psychotherapeutin. Ruth Tillner leitet die Ausbildung zum systemischen Coach für Neue Autorität der Via Nova Akademie.

 

 

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Workshop 8

 

Handlungsoptionen in der Arbeit mit Familien aus patriarchalischen Kulturen

Wie kann ein Brückenschlag zwischen Herkunftskultur und unseren pädagogischen- gesellschaftlichen Werten gelingen, ohne das die Menschen einen Gesichtsverlust erleiden? Die Handlungsoptionen der Neuen Autorität ermöglichen den Helfern, betroffenen Familien gewaltfreie Erziehung unter Berücksichtigung  gelingender Bindung näher zu bringen.

 

Referentinnen

 

Stefani Bartols, Erzieherin, Sozialpädagogin (FH), Beraterin für lösungsorientierte Kurzzeittherapie (NIK, Bremen),  zertifizierte Kinderschutzfachkraft; systemische Therapeutin (SG), In Ausbildung zum Elterncoach (SyNA) nach dem Konzept der "Neuen Autorität" von Haim Omer. Seit 23 Jahren tätig für die Pestalozzi-Stiftung Hamburg, in unterschiedlichsten Bereichen der Hilfen zur Erziehung. Ein Arbeitsschwerpunkt ist Elternberatung an der Louise-Schröder-Grundschule in Hamburg-Altona. Gemeinsam mit ihrem Team vom  "Ankerplatz 3" berät und coached sie seit neuestem auch Schulen, Kitas, pädagogische Teams u.ä. im Anwenden der "Neuen Autorität" Haim Omers.

 

Klaus Peters, Diplomsozialwirt, Ausbildungen in systemischer und tiefenpsychologischer Körpertherapie (SG, IAB), langjährig tätig bei der Pestalozzistiftung Hamburg und in freier Praxis (Psychotherapie HPG und systemische Paarberatung)